Kärnten- und Slowenientour des BMW Clubs Seefeld
Am 7.Mai startete der BMW Club Seefeld zu einer 4 tägigen Tour Richtung Tirol mit insgesamt 8 Motorrädern..
Bei bewölktem Himmel ging es am Achensee Richtung Tirol ins Zillertal bis Mayrhofen. Dort hatte der Tourguide ein
besonderes Highlight geplant: Den Stillup Stausee am Ende einer kleinen Stichstrasse – und in der Tat waren alle Teilnehmer begeistert:
Wasserfälle wie in Norwegen und ein bezaubernder türkisgrüner Stausee umrahmt von einer malerischen Bergkulisse.
Leider wurden wir bei der Rückfahrt auf dem sehr einsamen Sträßchen von Baumfällarbeiten fast eine Stunde aufgehalten – denn dort sagen sich wirklich Fuchs und Hase
`Gute Nacht`.
Bei der Weiterfahrt über den alten und kurvigen Teil der Gerlosstrasse erreichten wir Neukirchen am Großvenediger, wo wir der Flugschule Pinzgau einen Besuch
abstatteten, die nicht nur Paragliding Tandemflüge anbietet, sondern seit diesem Jahr auch noch Motorräder von verschiedenen Herstellern:
also Freiheit nicht nur in der Luft, sondern auch auf der Strasse !
Den einzigen richtig heftigen Regenschauer der Tour erwischten wir bei der Auffahrt zum Felbertauern – ab Kärnten war wieder alles trocken – und so kamen
wir frühabends im traditionsreichen historischen Hotel in Oberdrauburg an.
Diese Location war dann auch der Startpunkt für die weiteren Ausflüge die nächsten Tage zur Malta Hochalmstrasse zur Kölnbreinsperre mit der höchsten Staumauer

Österreichs mit 200m und einer spektakulären Aussichtsplattform mit Glasplatten – Schwindelfreiheit wäre hier ein Vorteil !
Im Anschluß noch ein paar wunderbare Kurven auf der bekannten Nockalmstrasse und über den Katschberg wieder zurück ins Hotel.
Am nächsten Tag folgte eine Ausfahrt nach Slowenien entlang der traumhaft türkisblauen und eiskalten Soca, was einige Teilnehmer noch für ein
erfrischendes Eisbad nutzten, bis es über den bekannten Vrsicpass, der mit Dutzenden von Kehren jedes Motarradfahrerherz höher schlagen ließ und der auch
mit 1611m der höchste befahrbare Pass in Slowenien ist. Nachdem auch noch der Wurzenpass mit dem Bunkermuseum gemeistert wurde, ging es zurück ins Hotel.
Am Muttertagssonntag, den 10. Mai ging es wieder Richtung Heimat, wobei der Staller Sattel noch bis zur Passkuppe angefahren wurde – der gesamte Pass hat
noch Wintersperre – und auf menschenleeren Strassen die Kurven zu genießen, ist natürlich auch toll.
Nach der Felbertauerndurchfahrt ging es nach Mittersill noch über den Pass Thurn, Kössen, Landl und den Tatzelwurm wieder nach hause.
Alles in Allem: vier schöne Motorradtage mit traumhaften Strecken, Pässen und Kurven auf 1200 km und das Wetter hat auch mitgespielt.
Danke an alle Teilnehmer für das Interesse, die gute Laune und das unfallfreie Fahren !
